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geprüft, ob und mit welchen Mitteln freiberufliche Unternehmen konsolidiert werden können.
Der Runde Tisch hat sich seit 1995 in der gewerblichen Wirtschaft und dem Handwerk als Instrument für die Überwindung von Unternehmenskrisen bewährt. Die Freien Berufe sind ebenso massiv von wirtschaftlichen Problemen betroffen, deshalb wurde das Projekt „Runder Tisch für Freie Berufe in Berlin“ durch den Verband der Freien Berufe in Berlin e.V. (VFB) initiiert.
Das Hilfeangebot steht allen Angehörigen der Freien Berufe zur Verfügung. Der VFB ist die Koordinierungsstelle in Berlin und übernimmt die Aktivitäten in Bezug auf die Inanspruchnahme des Runden Tisches (weiterführende Links zum Insolvenzrecht).
Die Hilfe ist für den jeweiligen Freiberufler kostenlos.
Die Finanzierung erfolgt durch die KfW-Mittelstandsbank auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages des VFB mit dem Runden Tisch in Mecklenburg-Vorpommern.
Und so hilft der Runde Tisch...
- Der Freiberufler wendet sich direkt an den Verband der Freien Berufe in Berlin e.V. (VFB) oder nimmt über seine Berufsorganisation Kontakt auf.
- Der VFB nimmt mit dem Freiberufler Kontakt auf und übersendet ihm ein Merkblatt mit der Bitte, die Daten auszufüllen und an den VFB zurückzugeben.
- Der VFB beauftragt im Einvernehmen mit dem Freiberufler einen externen Betreuer. Als Betreuer werden erfahrene Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmensberater eingesetzt.
- Der Betreuer untersucht das Unternehmen auf Krisenursachen. Zum Teil reicht ein einfacher Unternehmens-Check, um festzustellen, wo die Krisenursachen liegen.
- Als Ergebnis seiner Tätigkeit erarbeitet der Betreuer für den Freiberufler einen Betreuungsbericht. Hilfsmaßnahmen, die für die Existenz des Unternehmens kurzfristig notwendig sind, werden durch den Betreuer durchgeführt. Dazu gehören z.B. Gespräche mit Banken, mit dem Finanzamt und anderen Gläubigern. Ziel ist es, dass die Gläubiger die Sicherung des Unternehmens stützen.

